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29

Apr

2013

Glanzbesetzung: auch Rafael Nadal kommt in die Höhle des Löwen

Titanen-Duell Federer vs. Nadal in der Schweiz

Nur wer seinen eigenen Weg geht, wird von der Entwicklung nicht überholt. Vor dieser Kulisse kombinieren die Swiss Indoors Basel in diesem Jahr die erlesene Weltklasse mit den Perlen von morgen. Erstmals in der Geschichte des Schweizer Tennishöhepunktes wird der Rekordgewinner Roger Federer (ATP 2) bei der 44. Auflage der Swiss Indoors Basel von Superstar Rafael Nadal (ATP 5) herausgefordert, gewissermassen ein Titanen-Duell in der Höhle des Löwen.

Eindrückliches Comeback von Nadal

Vor genau zehn Jahren debütierte der Spanier Rafael Nadal Parera als 17-Jähriger an den Swiss Indoors. Der früh aufgespürte Teenager mit Talent und lockigem Haar unterlag 2003 dem Deutschen Rainer Schüttler in der 1. Runde, ein Jahr später seinem Landsmann Feliciano Lopez. Jetzt kehrt der 11-fache Grand-Slam-Gewinner und die frühere Weltnummer 1 in die Schweiz zurück, ein Ereignis der Freude für alle Tennisfans. Die Winde der Veränderung umwehten zuletzt Nadal. Wegen einer Knieverletzung pausierte er mehr als sechs Monate im zweiten Semester 2012. In Argentinien, in Chile und in Mexiko auf Sand sowie später in Indian Wells auf Hartbelag (Titelgewinn!) gelang dem wieder fitten Superstar ein sensationelles Comeback. Im Final von Monte Carlo bezog Nadal erst seine 2. Niederlage in diesem Jahr.

Federer: Respekt, aber keine Angst

In den letzten Jahren traf Rekordhalter Roger Federer in Basel mehrmals auf härteste Granitbrocken, etwa den Ranking-Leader Novak Djokovic. Trotzdem erhöhte Federer die Anzahl Titel an den Swiss Indoors auf die historische Bestmarke 5. Die Swiss Indoors standen mit dem Spieleragenten des Major-Rekordgewinners monatelang in engem Kontakt, ehe Federer Mitte April seine Rückkehr nach Basel selber offizialisierte. Wann Federer seine erste Partie absolvieren wird, steht noch nicht fest. Diese hängt weitgehend davon ab, ob er in der Vorwoche von Basel ein weiteres Turnier bestreitet.

Heisser Tanz um die Nummer 1 in Basel

Im Vorfeld der ATP World Tour Finals in London wird Basel auch im Zeichen des erbitterten Duells um die Weltnummer 1 stehen. Weil Nadal nach Wimbledon aus dem Vorjahr keine Ranglistenpunkte zu verteidigen hat, wird er voll punkten und damit mit grosser Wahrscheinlichkeit von ATP-Rang 5 nach vorne stossen. Vor diesem spannenden Kampf der Giganten bleibt auch offen, wer in der St. Jakobshalle als Topgesetzter starten wird, Federer oder Nadal, oder gar ein anderer?

Vamos, Juan Martin Del Potro!

In Basels Hammerfeld darf keiner die Rechnung ohne den Wirt machen. Er heisst in diesem Fall Juan Martin Del Potro (ATP 7). Wie es Tradition ist am drittgrössten Hallenturnier der Welt, kehrt der Vorjahreschampion zurück an den Tatort. Der südamerikanische Goliath hat sich solid in der Weltspitze etabliert, er spielt auf allen Belägen top. Mit drei Superstars wird es in Basel weit vor dem Endspiel zu Schlagerpaarungen kommen. Jeder aus dem Trio Nadal, Federer und Del Potro hat schon Majors gewonnen.

Milos Raonic, ein Service-Kanonier wie ein Erdbeben

Ältere Tennisfreunde der Swiss Indoors erinnern sich noch an den Amerikaner Chip Hooper. Im roten Dress servierte der dunkelhäutige Athlet einst im Oktober förmlich wie eine Kanone. Jetzt debütiert der Jungstar und das neue Service-Wunder des Welttennis in der Schweiz: Milos Raonic (ATP 13), ein Kanadier mit montenegrinischen Wurzeln. Er ist erst 22-jährig, seine Leistungsentwicklung zeigt nur in eine Richtung – nach oben. In der Halle auf dem blauen GreenSet-Belag wird die Wirkung seiner Servicebälle, die im Dutzend 220 km/h schnell fliegen, unübersehbar sein. Selbst in Monte Carlo auf „langsamem“ Sand fürchteten die Gegner den Service von Raonic, wobei der Hardhitter durchaus auch Ballgefühl mitbringt.

Aufgepasst auf Kei Nishikori

In diesem Jahr kehrt einer der früheren jungen Wilden nach Basel zurück: Kei Nishikori (ATP 15), Japans aufgehende Sonne im Welttennis. Der Asiate verblüffte ja 2011, als er in Basel als Ungesetzter im Endspiel auftauchte, ihn erst Meister Federer ausbremste. Im Vorjahr fiel er wegen einer schweren Bauchmuskelverletzung aus. Nishikori ist erst 23-jährig, ein weiterer Baustein für die Zukunft des Basler Turniers.

Stanislas Wawrinka im Vormarsch

Der Waadtländer Stanislas Wawrinka (ATP 16) weist eine ansteigende Formkurve auf, wie sein herausragender Exploit in Monte Carlo über den Schotten Andy Murray (ATP 3) bewies. Der Davis-Cup-Spieler wagt in diesem Sommer einen Versuch mit dem Schweden Magnus Norman, der früheren Nummer 2 der Weltrangliste, als neuem Coach. Vor diesem Hintergrund hat sich Wawrinka im 2013 besonders hohe Ziele gesetzt und tritt mit grossen Ambitionen in der St. Jakobshalle an.

Basels Juwelen glitzern im TV-Weltschaufenster

Europa, Südamerika, Kanada, Asien: Die Herkunft der Racket-Künstler für Basel korrespondiert mit dem TV-Layout des führenden Schweizer Sportanlasses. Als Premium-Turnier der ATP-Formel 500 zählt Basel zum exklusiven TV-Weltpool der ATP-Tour und erreichte in dieser Kategorie hinter Dubai im Vorjahr die zweitbesten Werte. Die unabhängige Londoner Agentur SMG Insight registrierte für die Swiss Indoors 2012 weltweit 2609 Stunden TV-Präsenz auf allen Kontinenten, live, zeitverschoben und als Bestandteil von Highlights-Shows. Das TV-Signal für die weltweite Distribution produziert SRF als offizieller Broadcaster.

5 Prozent mehr Preisgeld, Trainingsanlage ausgebaut

Das sogenannte Player Commitment (inklusive Abgaben und Pensionskasse der Spieler) beträgt neu 1,988 Mio. Euro, ein Plus von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Erhöhung hat die Direktion der ATP World Tour festgelegt. In diesem Jahr investieren die Swiss Indoors weiter in die Infrastruktur. Am Hauptsitz in Allschwil im Sportcenter Paradies werden für die Tennis-Weltklasse drei zusätzliche Courts mit GreenSet-Belag ausgerüstet. Damit bieten die Swiss Indoors fünf Trainingsplätze auf jenem Untergrund an, wie er später auch an den ATP World Tour Finals in London benützt wird.

Der Vorverkauf ist eröffnet

Der Center Court der St. Jakobshalle Basel fasst 9'000 Plätze. Seit gut einem Jahrzehnt werden die Tennis-Festspiele von über 70'000 Zuschauern besucht. Die Eintrittspreise bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Es empfiehlt sich, Tickets im Vorverkauf zu beziehen. Das Finalwochenende ist bereits ausgebucht.

Ticket-Hotline: Tel. +41 (0)900 552 225 (CHF 1.19/Min., Festnetztarif)
Ticket-Online, Internet: www.swissindoorsbasel.ch
Logen, Membercards, VIP-Packages: Tel. +41 (0)61 485 95 94
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