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25

Okt

2013

Ein junger Wilder namens Vasek Pospisil

Der Name hat einen berühmten Klang. Frantisek Pospisil war einst der Captain der tschechischen Eishockey-Nationalmannschaft in der Zeit des grossen Vaclav Nedomansky. Jetzt feiert dieser Name ein Revival im Tennis. Vasek Popisil, ATP-Nummer 40, steht in Basel in dieser Saison zum dritten Mal in einem Halbfinal nach Bogota und Montreal. Der 23-Jährige ist ein Athlet wie aus dem Bilderbuch, schnell auf den Beinen, mit Dampf im Arm. In Vernon in British Columbia geboren wurde und heute im Steuerdomizil Bahamas lebend, hat der Mann tschechische Wurzeln, er trainierte geraume Zeit wie einst Martina Hingis in Prostejow, spielt aber seit fünf Jahren für Kanada, auch im Davis-Cup. Diese Tennis-Importe machen Kanada stark, dazu gehört ja auch der montenegrinische Wurzeln mitbringende Milos Raonic. Pospisil spielt eine starke Saison mit aufsteigender Tendenz, was ihn umso mehr freut, weil er 2012 mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber kämpfte und nachher einen körperlichen Neuaufbau betreiben musste. In Basel wird er die Grenze von einer halben Million Dollar Jahrespreisgeld überschreiten. Gut möglich, dass Basel im Fall Pospisil wieder mal das Sprungbrett für einen rising Star gewesen ist.
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