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30

Okt

2016

Marin Cilic - die grosse kroatische Premiere

Neues Turnier, neues Glück, aber mit Glücksspiel im Casino hat Profitennis auf der höchsten Stufe nichts zu tun. Deshalb ist Marin Cilic (Foto) ein verdienter Gewinner der Swiss Indoors 2016. Es ist dies eine kroatische Premiere, nachdem 1990 Goran Ivanisevic im Duell gegen John McEnroe das Turnier damals als Runner-up beendete. Diesmal liegen die Vorteile fast alle bei Cilic. In der Reprise des US-Open-Finals 2014 wiederholt er den Sieg gegen den gleichen Kei Nishikori (6:1,7:6). Im zweiten Set erst war’s in Basel ein zähes Ringen, der Japaner verpasst bei 5:4 sogar drei Satzbälle. Dieser Moment, die Wolke der letzten Chance, kehrt nicht mehr zurück. Capri, c’est fini. Dies gilt nicht für den athletischen Cilic. Er rückt nach dem 16. Titel seiner Karriere wieder in die Top Ten vor, und auch der Reisekurs Richtung London (ATP-Finals) stimmt. Eine solide Waffe des Osteuropäers sind seine Aufschläge, hart, schnell und oft mit Spin an die Mittellinie platziert. Die Statistik bestätigt dies: Cilic gewinnt 81 Prozent der ersten Servicebälle, und sagenhafte 65 Prozent der zweiten. Fortan will er unter seinem neuen schwedischen Trainer Jonas Björkman auch noch das Netzspiel verbessern. Der frühere Doppelspezialist heuert bei einem Arbeitgeber mit Potenzial an. Dabei hatte Cilic im Frühjahr drei Sandturniere (Monte Carlo, Madrid, Rom) wegen einer Knieverletzung verpasst. Das Pech von damals verwandelt sich jetzt in sportliches Gold. Cilic hat  noch Benzin im Tank.

«Februar 2017»
MoDiMiDoFrSaSo
30
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Ein Triumph für die Ewigkeit

Das Welttennis erlebt einen historischen Moment. Nach sechs Monaten Turnierpause erspielt und erdauert Roger Federer an den Australian Open in Melbourne seinen 18. Grand-Slam-Titel nach einem Fünf-Satz-Sieg über Rafael Nadal - ein «goldener» Triumph für die Ewigkeit! Grenzenlos sind Freude und Stolz auf Federers Performance auch an den Swiss Indoors Basel. Der beste Tennisspieler der Welt gewann sein Heimturnier nicht nur siebenmal, sondern er hatte letztmals im Duell der Tennishelden Rafael Nadal im Final von Basel 2015 geschlagen. Jetzt im australischen Hochsommer lieferten sich die zwei Titanen erneut ein grandioses Match. Auf dem Weg zum 18. Major-Titel musste der Baselbieter am Yara River nicht weniger als vier Gegner aus den Top Ten (Tomas Berdych, Kei Nishikori, Stan Wawrinka, Rafael Nadal) packen, ein wahrer Höllenritt zum Titel.

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