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30

Okt

2016

Swiss Indoors Basel - The Name of the Game

Nach zehn Jahren mit regelmässiger Schweizer Präsenz im Endspiel (Federer) haben die Swiss Indoors möglicherweise eine Weggabelung erreicht zu einem kosmopolitischeren Treiben an Championship Day. Das bedeutet in der Praxis, der vergoldete Basler Pokal könnte im Wortsinne zum Wanderpreis werden, wenn die horrend hohe Leistungsdichte im Männertennis in den nächsten Jahren zu mehr wechselnden Siegern und neuen spannenden Konstellationen im Kampf um den Titel führen wird. Das bedeutet für Basel, der Brückenkopf der Schweiz zum Welttennis, nicht unbedingt einen Nachteil. Kein anderes Turnier in diesem Land bildet die Trends im Weltklassetennis besser und zuverlässiger ab als Basel. Dieses Fühlen am Puls der Granden macht die Swiss Indoors mit zum erfolgreichsten helvetischen Anlass bezüglich Präsenz im globalen TV-Markt, zum Leader in der Schweizer Sportszene. Ja, die Swiss Indoors halten seit Jahren in der Gruppe der ATP-Formel-500 ihre Position als Trendsetter, auf Augenhöhe mit Weltmetropolen wie Peking oder Dubai. Deshalb kommt die Reputation, Basel, «The Name of the Game», nicht von ungefähr. Im Kreis der Weltstars hat die relative kleine Stadt am Rhein einen ausgezeichneten Ruf. Die Spieler kommen gern aus allen Windrosen der Welt nach St. Jakob. Sie reisen aber auch schnell wieder weiter. Knapp zweieinhalb Stunden nach seiner Finalniederlage sass Japans Superstar Kei Nishikori (Foto) im Privatjet nach Paris. Er ist die Weltnummer 5, aber (noch) nicht stark genug, die Swiss Indoors nach 2011 im zweiten Anlauf zu gewinnen. In Basel gewinnen nur die Besten.

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