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22

Okt

2017

Shapovalov – Premiere am «Super Monday» auf grosser Basler Bühne

Der junge Berufsmann ballt seine Faust. Die Geste steht für Power, Drive, Vorwärtsdrall, Emotionen. Alle Attribute passen auf den Kanadier Denis Shapovalov (Bild), der am Montag im Rahmen des «Super Monday» anstelle des Weltranglistenersten Rafael Nadal in der Prime Time nach dem Konzert der Schottin Amy Macdonald in der St. Jakobhalle auftritt. Die Tennisfreunde erleben wieder einmal die grosse Schweizer Premiere eines Talentes. Basel bedeutete ja im Laufe der über 40 Jahre immer wieder ein Schleuderbrett für Trouvaillen, welche an die Weltspitze gelangten. Klar, es ist auch ein Risiko, den Linkshänder Shapovalov voll Power zu lancieren. Vielleicht werden die Nerven dem 18-Jährigen einen Streich spielen. Aber wer Stars wie Nadal oder Del Potro am Court am Wickel packt, der hat etwas im Tornister. Die ATP-Nummer 50 hat russische Eltern, die nach dem Fall der Sowjetunion nach Israel emigrierten. Später folgte die Dislokation nach Kanada. In diesem Land hat der Import von Spielern Tradition. Man denke nur an das Beispiel von Milos Raonic, der aus Bosnien stammt. Oder früher war da Greg Rusedski, der harte Aufschläger brachte Kanada in die Headlines. Später spielte er für Grossbritannien. Shapovalov kann, wenn er erfolgreich agiert, an diesem Turnier noch auf den Hausmeister Roger Federer prallen.    

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