de-DEfr-FRen-US
GO
de-DEfr-FRen-US

21

Okt

2017

Federer gegen US-Perle – Super Monday mit kanadischem Kracher

Im Basler Rathaus füllten sich an der Auslosung der Swiss Indoors nach dem Apéro riche die 32 Draw-Linien im Tableau nach und nach. Der Präsident Roger Brennwald (Foto) strahlte. Eine Tendenz zeichnet sich zuverlässig ab. Der Weg zum Titel wird am Schweizer Tennishöhepunkt für keinen Starter zum Kindergeburtstag. Der topgesetzte Heimfavorit Roger Federer träfe im Traumendspiel auf den amtierenden Titelhalter Marin Cilic, die kroatische Weltnummer 4, auch er ein Major-Gewinner. Alle acht Gesetzten am Basler Tennis-Festival stammen aus den Top Thirty des Rankings. Das wird ein harter Steeple-Lauf für die Stars auf der Jagd nach dem ersten Preisgeld in der Höhe von 395 850 Euro.
Am drittgrössten Hallenturnier der ATP World Tour kommt es, nicht unerwartet, zu Schlagern zwischen den Generationen. Davon betroffen ist auch Maestro Federer, der auf Amerikas neue schwarze Perle Frances Tiafoe (ATP 79) trifft. Nicht zum ersten Mal in diesem Jahr. Am US Open brauchte der Federer-Express fünf Sätze, und auch in Miami lautet das Score «nur» 7:6,6:3. Tiafoes Eltern stammen aus Sierra Leone, der Fils gilt mit 19 Jahren als ungeschliffener Diamant.
Am Super Monday lanciert der Veranstalter anstelle des verletzten Rafael Nadal den kanadischen Kracher Denis Schapovalov, mit 18 Jahren der Benjamin in den besten Hundert der Rangliste. Der Linkshänder mit den blonden Locken hat u.a. heuer schon Nadal, Tsonga oder Del Potro bezwungen. Schapovalov kämpft gegen den 29-jährigen japanischen Routinier Yuichi Sugita, der heuer im türkischen Antalya bei 46 Grad Hitze seinen ersten ATP-Titel gewann.
«Januar 2018»
MoDiMiDoFrSaSo
25262728293031
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930311234