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25

Okt

2017

Black Power ziemlich rar im US-Männertennis

Es war eine interessante Tennis-Facette, den Amerikaner Frances Tiafoe zu St. Jakob an der Arbeit zu verfolgen. Trotz hoher Niederlage gegen Superstar Roger Federer deutete der US-Teenager Beweglichkeit, Power und Schnelligkeit an. Dabei sind die dunkelhäutigen Youngsters im amerikanischen Männertennis derzeit eine ehe rare Spezies. Neben Tiafoe figurieren da noch im ATP-Ranking Donald Young (58), Michael Mmoh (ATP 153) oder Evan King (ATP 209). Von seiner körperlichen Wucht her erinnert der bullige Tiafoe die Basler Tennisfreunde an einen gewissen Chip Hooper. Der war einst ein Service-Kanonier gewesen mit der Postur eines eidgenössischen Kranzschwingers. Nach Hooper erreichten im Circuit Rodney Harmon oder James Blake eine gewisse spielerische Klasse. Die grosse Leitfigur der Schwarzen im US-Tennis bleibt indes Arthur Ashe. Er erhielt nicht nur als erster dunkelhäutiger Profi ein Aufgebot ins US-Davis-Cup, er war auch auf dem Weg des Aufbaus der Spielergewerkschaft ATP eine Leitfigur und ein starker Mediator zwischen den Blöcken. Ashe starb relativ früh (1993 mit 49 Jahren) an den Folgen einer Lungenentzündung in Verbindung mit der Krankheit AIDS.

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