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25

Okt

2017

Henri Laaksonen – mentale Achterbahnfahrt beenden

Erstmals in seiner Karriere hält sich der Schweiz-Finne Henri Laaksonen (Foto) in den Top Hundert auf. Der Kerl ist 25 Jahre jung. Heute beträgt das durchschnittliche Eintrittsalter für die besten Hundert im Ranking 23,8 Jahre, wie dies Sportsekretär Allessandro Greco von Swiss Tennis errechnet hat. Der Swiss Player liegt also nicht total neben dem Zeitplan. Körperlich ist er zu einem echten Brocken gewachsen, gereift. Im SC Bern amtiert derzeit Finnlands bester Eishockey-Trainer, Kari Jalonen. Der erfahrene Coach würde Laaksonen, rein körperlich gesehen, wohl als Bandenhobler für den 4. Block einteilen. Im Tennis bedeutet die Physis nur eine Komponente. Gefragt sind auch Konstanz und mentale Präsenz. Da hat einer wie Laaksonen schon noch Lücken. Gegen Borna Coric (Kroatien) serviert er im Finish des ersten Satzes im dümmsten Moment drei Doppelfehler und gewinnt das erste Set trotzdem. Nachher folgt ein 1:6. Diese mentalen Achterbahn-Momente muss Laaksonen so oder so reduzieren, sonst wird dies nichts mit dem Aufstieg in die Top Fifty, ein Ziel, das zwei von drei Experten dem Spieler aber zutrauen. Altmeister Marc Rosset sagt, alles spiele sich im Kopf ab, sonst werde das Tennis jedes Talentierten «zu einer nassen Petarde». Soviel in Laaksonens Ohr. Er verlor gegen Coric schliesslich in drei Sätzen.

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