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26

Okt

2017

Del Potro: neuer Coach, neuer Schwung

Erlaubt die Schweizer Gesetzgebung die Behauptung, es gebe in der Stadt Basel einen Argentinier, der populärer ist als der zurückgetretene FC-Basel-Mittelfeldmotor Matias Delgado? Ja, im Tennis herrscht der freie (Meinungs-)Markt. Aus dem Land der Gauchos stammt auch Juan Martin Del Potro (Foto), herausragender Berufsmann mit Racket und grausam viel Verletzungspech. Nach zwei Runden biwakiert Del Potro, stolzer Sieger in Stockholm vor Wochenfrist, in Basel im Viertelfinal. Sein nächster Gegner am Rhein ist ein spanischer Brocken, Roberto Bautista Agut, die Setznummer 6, kein Gegner aus Karton. «Delpo», zweifacher Gewinner der Swiss Indoors, notabene zweimal gegen Monsieur Federer, bemüht sich, seine gute Form auszunützen, um sich doch noch für London zu qualifizieren, das Schluss-Bouquet der ATP-Tour mit den acht Punktbesten. Zudem profitiert Del Potro von frischem Schwung dank einem neuen Coach, Sebastian Prieto. Die Tennismen sind dabei selbstständiger als Fussballer, denen Helfer oft noch die Schuhe binden müssen. Aber auch am Court spielt die Psychologie mit, ist ein Souffleur für die Seele willkommen. Del Potro macht da keine Ausnahme. Gegen Ende Jahr bröselt jeder müde Tennis-Geist.

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