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26

Okt

2017

Federer zeigt Paire, wo Bartli den Most holt

Für den in Genf wohnhaften Franzosen Benoit Paire (Foto) war diese Jeudi ein verlorener Tag. Er bezog im Achtelfinal gegen den Turnier-Favoriten Roger Federer eine kalte Dusche (1:6,3:6). Noch klarer als das Score war in den Ballwechseln der spielerische Klassenunterschied. Der Schweizer zeigte seinem Gegner, wo Bartli den Most holt. Das farbige Lacoste-Short des bärtigen Paire war noch das attraktivste Element von seiner Seite. Am Tag vor dem Match hatte der Franzose das lokale Läckerli-Huus besucht und gewitzelt, er werde Federer ein paar Biskuits mitbringen auf den Court. Die Zuschauer in der ausverkauften Halle erlebten wieder einmal den Federer-Express. Absolut outstanding war die Pace, welche der wohl beste Hallenspieler anschlug. Auch seine Aufschläge waren von edler Art. Federer servierte lang und oft mit viel Spin. Erinnerungen an das erste Einzel gegen den Amerikaner Frances Tiafoe keimten auf. Damals hatte Federer bei 21 ersten Servicebällen 21-mal den Punkt gebucht. Es lebe das Maximum. Der Erstgesetzte erwartet im Viertelfinal auf den Gewinner aus der Partie Denis Shapovalov (Kanada) versus Adrian Mannarino (Frankreich).

      Scharf beobachtenden Auguren erkennen, dass in Basel am Schweizer Tennishöhepunkt immer noch die Reprise des Wimbledon-Finals 2017 möglich ist. Der Kroate Marin Cilic verlor gegen seinen Landsmann Borna Coric immerhin einen Satz.

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