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29

Okt

2017

Head to Head: Die intimen Duelle der Stars

Es liegt in der Natur des Metiers, dass die Superstars im Tennis nicht während 50 in Hochform arbeiten können. Und wie berichtet, sind derzeit viele Ausnahmekönner verletzt und nur Zuschauer im Saisonendspurt. Interessant die Inventur, wie die Head to Heads von Roger Federer (Foto) gegen hartnäckige wie langjährige, aktuelle Rivalen aussehen.

Nadal. Der Spanier führt 23:15. Als Linkshänder vor allem machte der Spanier dem Schweizer das Leben schwer, und natürlich auf der roten Erde. In diesem Jahr zeigen beide Titanen Supertennis, mit Vorteilen für Federer, der den Iberer zuletzt in Schanghai klar dominierte. Die Lausanner Zeitung «Le Matin» spekulierte, Nadal habe für Basel möglicherweise abgesagt, um dem Basler Läckerli auszuweichen.

Del Potro. Federer führt 17:6. Auf den ersten Blick ein klarer Fall. Die vielen Verletzungen trugen dazu bei, dass der Südamerikaner oft unter Wert vom Court ziehen musste. Interessant: Indoors steht es in diesem Blockbuster-Duell 4:4 unentschieden.

Djokovic. Federer liegt 22:23 zurück. Der Serbe mit dem schnellen Armzug kuriert derzeit diesen Körperteil aus, eventuell auch das Handgelenk. «Nole» setzte eine Zeitlang mit seinem Tempo berauschende Akzente. Gegen Federer ist er 2016 und 2017 nicht angetreten.

Murray. Federer führt 14:11. Auch der Stolz des British Empire ist verletzt, fehlt zu 99 Prozent am Masters in London. Der Schotte entwickelte sich erst in den letzten zwei, drei Jahren zum beinharten Brocken für alle.

Wawrinka. Federer führt 20:3. Der Vaudois verriet zu lange zu viel Respekt vor seinem grossen «Bruder». Seit Stan aber drei Major-Titel vorweist, hat sich die Ausgangslage gewandelt, hat Federer nur bedingt Lust, mit dem Marathonmann über Best of Five zu gehen. 

Cilic: Federer führt 7:1. Der kräftige Kroate sitzt noch nicht so lange in der Beletage des Männertennis. Heuer im Wimbledon-Final beklagte er insofern Pech gegen Federer, als ihn eine Blase am Fuss behinderte. Aber auch topfit wäre es für Cilic gegen den Rasenmeister nicht leicht gewesen.

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