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29

Okt

2017

Federers langer Anlauf zum 8. Titel

Wenn im Tennis die Stunde der Finals schlägt, dann spannen die Granden der Branche noch eine Saite dazu. Die Swiss Indoors lieferten den konkreten Beweis dafür: In einem packenden Endspiel auf Weltklasse-Niveau duellierten sich Roger Federer und Juan-Martin Del Potro während 151 Minuten. Der 13. Final in seiner Heimat erwies sich für den Schweizer als Glückszahl. Über drei Sätze erspielte er sich den 8. Titel an den Swiss Indoors, gleichviele wie er in Wimbledon geholt hat. Nur in Halle (Rasen, Westfalen) steht der Maestro mit einer höheren Anzahl Titel (9) zu Buch. Nach einer Woche im Taktfahrplan (ein einziger Serviceverlust in 37 Games) blies dem Supertechniker Roger F. am Dimanche eine steife Bise um die Ohren. Der argentinische Brocken brachte allein mit Aufschlag und Forehand Tools mit, die Punkte einfuhren. Er gewann das erste Set im Tie-Break, notabene nach 0:3- Rückstand in der Kurzentscheidung. Jetzt war dem letzten der 9200 Zuschauer in der ausverkauften Halle klar, dass zu St. Jakob kein Kindergeburtstag stattfindet.

Es entwickelte sich ein magisches Duell, selbst einem Federer unterliefen zwischendurch Fehler auf dem Weg zum 95. Karriere-Titel. Im Finalset baute Del Potro, angetreten mit einem Tape auf dem Rücken, ganz minim ab. Der 36-jährige Playmaker kam sofort besser zur Entfaltung. Er verlor seinen Aufschlag insgesamt dreimal, Del Potro fünfmal. Und auch die Differenz nach Punkten (112:97) fiel relativ deutlich aus. Der sympathische Südamerikaner verlor in Basel nach 2012/13 erstmals den Championship Match.

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