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29

Okt

2017

Sogar NHL-Star Roman Josi suchte Tickets

Der grandiose Final-Countdown der Swiss Indoors bedeutete auch eine Referenz an die Kultur im Tennis, zu der Respekt und Fairness zählen. Der seit dem US Open nonstop in guter Form spielende Argentinier Juan-Martin Del Potro lobte in der Dankesadresse seinen Bezwinger: «Wenn ich dereinst mit 36 Jahren auch noch so meisterlich Tennis spielen kann, dann wäre ich wunschlos glücklich.» Der Südamerikaner, der 2018 wiederkommen will, hat noch reelle Chancen, sich fürs Masters in London zu qualifizieren. Der von der ATP World Tour als Blockbuster-Final angekündigte Match heizte das Interesse weltweit an. In der Nacht zum Sonntag hatte in Nashville Eishockey-Star Roman Josi, der Captain der Predators in der NHL, für Freunde in Bern Tickets gesucht und gefunden. Mitverantwortlich für diese Hausse war natürlich Lokalmatador Roger Federer, dem nach dem Gewinn des letzten Punktes sichtlich ein Stein vom Herzen fiel. Sein Triumph war unter dem Strich letztendlich verdient, leistungsgerecht. Federer gratulierte «Delpo» zu dessen great Run seit dem US Open. Die Weltnummer 2 bedankte sich zudem bei seinem Team, angeführt von Coach Severin Lüthi. Des Spielers Erfolgsquote in dieser Saison (7. Titel am 11 Turnier) ist atemberaubend und das Produkt von meisterlichem Timing im Training, auch off-court. Der «Tages-Anzeiger» beschreibt in seiner Montagausgabe den Supertechniker auch als «Büezer», der sich am Court nicht nur auf die spielerische Kunst verlässt, sondern die Ärmel hochkrempeln kann, wenn es die Lage erfordert, um jeden Punkt beisst. Arbeit wartete so oder so für Federer: Bevor er aus den Händen von Fabian Cancellara den Pokal erhielt, übergab er den Ballmädchen/Boys eine Medaille. Später offerierte der Star der begeisterten Jungschar in den Stadion-Katakomben traditionell ein Stück Pizza.

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